Eindrücke vom (Vor)Lesetag am Collegium Bernardi
Am 28.3.2025 wurde am Collegium gelesen, was das Zeug hält. Ältere Schüler*innen lasen jüngeren vor und umgekehrt, Lehrpersonen lasen in den Klassen vor, zuhause, in der Bibliothek, ja sogar am Leutbühel in Bregenz wurde vorgelesen. Doch warum all dieser Zauber? Es sei gestattet, zu zitieren:
„In Zusammenhang mit diesem Grundgedanken ruft das Bildungsministerium alle Bildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen dazu auf, am jährlich stattfindenden Österreichischen Vorlesetag das Vorlesen in den Mittelpunkt zu stellen und Vorlese-Ereignisse zu organisieren. Jede Anmeldung stellt ein Statement für die Bedeutung des Lesens in unserer Gesellschaft dar. “
(https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/zrp/lesen/vorlesetag.html)
Was zunächst vielleicht etwas sehr praxisfern klingen mag, erweist sich mit einem durchdachten Konzept als unschätzbar. Schließlich muss es allein darum gehen, das (VOR)Lesen in den Mittelpunkt zu stellen, was am Collegium Bernardi wunderbar gelungen ist. Kinder, die sich freiwillig fürs Vorlesen melden, Kinder, die sich fürs Vorlesen bedanken, sind der größte Dank. Besonders in Zeiten der Digitalisierung müssen diesem Trend anregende, lustige, traurige, zynische, zum Nachdenken anregende Texte entgegengestellt werden, ansonsten sind wir als Kulturnation verloren.
Wollen wir also diesen Funken, der nun übergesprungen ist, nutzen, um ein loderndes Lesefeuer daraus werden zu lassen: heute, morgen und auch übermorgen!
Ein besonderer Dank ergeht herzlichst an:
- Die Direktion und Administration für die bedingungslose Unterstützung.
- Die Fachgruppe Deutsch für den betriebenen Aufwand.
- Alle Kolleginnen und Kollegen für die planmäßige Durchführung.
- Die Volksschule für die angenehme Kooperation.
- Jene Schülerinnen und Schülern, die freiwillig vorgelesen haben.
- Robert Schneider und den Wallstein-Verlag für die freundliche Genehmigung der Vervielfältigung zweier toller Kurzgeschichten aus „Buch ohne Bedeutung“.
Robert Senoner






















